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Aachener Bausparkasse

Die Aachener Bausparkasse: Eine Bausparkasse mit Geschichte

Nach den Irren und Wirren des Ersten Weltkrieges waren die Auswirkungen zu spüren. Knappes Kapital und viel zu wenig Wohnraum prägten die damalige Zeit. Die Idee des Bausparens war geboren und innerhalb der 1920er und 1930er Jahre entwickelten sich zahlreiche Bausparkassen. Auch der Reichssparverband für Eigenheime e.V. wurde in dieser Zeit, genauer 1926, gegründet und aus ihm ging später die Aachener Bausparkasse hervor.

Wie der Name vermuten lässt, hatte das Unternehmen seinen Sitz in Aachen, musste diesen aber 1944 aufgrund der Kriegsereignisse räumen. Man zog nach Gera in Thüringen und konnte erst nach Kriegsende, ein Jahr später, wieder in die Heimat zurück kehren.

Weitere Entwicklung der Bausparkasse

In den folgenden Jahren wurden zahlreiche Versicherungsgesellschaften Anteilseigner an der Aachener Bausparkasse, darunter die Gothaer Lebensversicherungen Göttingen, die LVM Versicherung Münster und die Mecklenburgische Versicherungsgruppe Hannover.

Diesen Aktionären und ihren Bemühungen, mehr Menschen in die Bausparkasse zu bringen, hat das Unternehmen vermutlich auch seinen heutigen Erfolg zu verdanken. Obwohl das Bausparen an sich nach wie vor das Hauptaugenmerk ist, auf das sich die Aachener Bausparkasse konzentriert, sind mittlerweile weitere Produkte in das Angebot mit aufgenommen worden.

Heutiger Stand der Bausparkasse

Heute baut das Unternehmen auf insgesamt drei wichtige Pfeiler: Das Bausparen, das Finanzieren und die Geldanlage. Bei der Wahl des geeigneten Bausparvertrages haben interessierte Kunden die Wahl zwischen dem Tarif N1 und N2. Erstere Variante wird auch als Renditesparen bezeichnet, da hier besonders attraktive Guthabenzinsen geboten werden.

Sind sich die Interessenten allerdings schon darüber im Klaren, dass sie das Bauspardarlehen aus dem Vertrag heraus in Anspruch nehmen wollen, eignet sich Tarif N2 etwas besser. Die Guthabenzinsen fallen hier zwar deutlich geringer aus, doch auch die Zinsen für das Bauspardarlehen sind entsprechend günstiger.

Im Bereich Finanzieren bietet die Bausparkasse natürlich verschiedene Kredite, die sich rund ums Bauen, Kaufen und Sanieren drehen. Insbesondere die energetische Sanierung ist hierbei wichtig.