Layout Image

Allianz Dresdner Bauspar

Die Allianz Dresdner Bauspar gibt es nicht mehr

Lange Zeit galt die Allianz Dresdner Bauspar AG als konkurrenzfähige Bausparkasse, die ihren Kunden attraktive Vorteile bot. Allerdings gibt es sie in ihrer ursprünglichen Form schon lange nicht mehr. Zahlreiche Fusionen und Übernahmen prägten das Bild dieser Bausparkasse seit jeher.

Die Anfänge der Bausparkasse

Ursprünglich gründete die Dresdner Bank 1989 eine eigene Bauspargesellschaft, die fortan unter dem Namen Dresdner Bauspar AG firmierte. Der Allianz Konzern dagegen übernahm 1997 die mh Bausparkasse und firmierte künftig unter dem Namen Allianz Bauspar AG. Nur vier Jahre später übernahm der Allianz Konzern auch die Dresdner Bank, die beiden Bausparkassen wurden anschließend unter dem Namen Allianz Dresdner Bauspar AG weiter geführt, allerdings nun unter dem Dach der Dresdner Bank.

Da diese im Jahr 2009 jedoch von der Commerzbank übernommen wurde, ergaben sich weitere Veränderungen. Die Commerzbank konnte die Dresdner Bank nur mit staatlicher Hilfe übernehmen und diese sollte nur fließen, wenn die Bausparkasse schnellstmöglich verkauft würde. Seit 2010 ist die ehemalige Allianz Dresdner Bauspar deshalb in den Konzern der Wüstenrot & Württembergischen eingegangen, wo jetzt alle Bausparverträge zentral verwaltet und das Neugeschäft generiert wird.

Bausparen im neuen Konzern

Trotz der Übernahme durch den großen Konzern Wüstenrot & Württembergische: Kunden können ihre alten Verträge weiter führen. Für Neukunden gibt es ebenfalls attraktive Verträge, die sich an jede Lebenslage anpassen lassen. Wer mit Sicherheit finanzieren will, entscheidet sich für den Tarif mit geringen Guthaben-, aber auch geringen Darlehenszinsen.

Wer sich noch unsicher bezüglich der weiteren Lebensplanung ist, kann genauso einen flexiblen Tarif wählen, welcher eine etwas höhere Guthabenverzinsung vorsieht. Weiterhin können hier Zinsboni gezahlt werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Der Darlehenszinssatz ist aber dementsprechend höher angelegt.

Der dritte Tarif der Bausparverträge richtet sich an reine Sparer. Hier verspricht der Konzern besonders hohe Zinsen auf das angesparte Guthaben. Das Bauspardarlehen dagegen fällt sehr teuer aus, so dass es sich in etwa auf einem Niveau mit der klassischen Bankfinanzierung befindet.