Wer sich mit dem Gedanken trägt, einen Bausparvertrag abzuschließen, der muss der Bausparkasse gegenüber allerlei Angaben machen. Eine Bausparsumme muss beispielsweise vereinbart werden. Für diese sollte man zuvor den Bausparvertrag berechnen. Somit kann man ermitteln, wie hoch die Bausparsumme überhaupt sein muss.
Wer beispielsweise eine Baufinanzierung über insgesamt 150.000 Euro benötigt, aber weiß, dass er nur 120.000 Euro von der Bank bekommt, der sollte eine Bausparsumme von 30.000 Euro wählen.
Abschlussgebühr berücksichtigen
Ein großes Defizit, das fast alle Bausparverträge aufweisen, besteht in der Abschlussgebühr. Sie richtet sich nach der vereinbarten Bausparsumme, weshalb viele Bausparer eine zu hohe Bausparsumme fürchten. In unserem oben genannten Beispiel würden bei einer Abschlussgebühr von einem Prozent, wie sie üblich ist, Kosten von 300 Euro anfallen. 200 Euro ließen sich sparen, würde eine Bausparsumme von 10.000 Euro vereinbart. Dennoch ist die Abschlussgebühr alleine nicht entscheidend, denn beim Bausparvertrag Berechnen stellt man schnell fest, dass diese nach einer gewissen Laufzeit des Vertrages von vielen Bausparkassen zurück erstattet wird.
Ebenfalls zu den typischen Kosten für den Bausparer zählen die Kontoführungsgebühren. Mittlerweile gibt es aber auch schon Bausparkassen, die die Kontoführung kostenfrei anbieten. In diesen Fällen kann man natürlich kräftig sparen und sollte sich für einen entsprechenden Tarif entscheiden.
Zinsen sind wichtig
Besonders wichtig, wenn man einen Bausparvertrag berechnen will, sind natürlich auch die Zinsen. Hierbei sind die Guthabenzinsen entscheidend, um zu erfahren, wie viel Geld man innerhalb einer bestimmten Zeit ansparen kann. Die Darlehenszinsen dagegen sind wichtig, um zu ermitteln, wie hoch die Kosten für das Bauspardarlehen ausfallen werden.
Gerade bei einem fest beabsichtigten Bau und der Inanspruchnahme des Darlehens sollte ein Tarif gewählt werden, der besonders niedrige Darlehenszinsen bietet. Sinnvoll kann jedoch auch ein Mischtarif sein, wenn erwartet wird, dass die Zinsen bis zur Darlehensauszahlung sinken. Dann können höhere Guthabenzinsen erreicht werden und auf das Darlehen kann man verzichten, es stattdessen bei einem vielleicht günstigeren Anbieter abschließen.