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Quelle Bauspar

Die Quelle Bauspar ist jetzt BSQ Bauspar

Die einstige Quelle Bauspar wurde bereits 1990 gegründet. Sie war eine direkte Tochtergesellschaft des Quelle-Konzerns. Dabei agierte das Unternehmen als Direkt-Vertriebstochter und war somit auch die erste und einzige deutsche Direkt-Bausparkasse. Das heißt, dass weder Niederlassungen des Unternehmens vorhanden waren, noch der Vertrieb über Außendienstler und Handelsvertreter erfolgte.

Bis zum Jahr 2009 konnten die direkten Nachkommen von Gustav Schickedanz die Bausparkasse ihr Eigen nennen. Damals wurden 132 Mitarbeiter beschäftigt, die nach Unternehmensangaben 105.000 Kunden betreuten. Allerdings hatte auch die Quelle Bauspar unter der Finanzkrise zu leiden.

Übernahmen über Übernahmen

Aus diesem Grund wurde die Bausparkasse von Unternehmen aus dem Kreis des Verbands der Privaten Bausparkassen aufgefangen worden. Ab Oktober 2009 gehört die Quelle Bauspar zu 100 Prozent der Domus Beteiligungsgesellschaft der Privaten Bausparkassen mbH. Damit sind jetzt insgesamt 13 private Bausparkassen, sowie der Verband, in dem sie organisiert sind, die Gesellschafter des Unternehmens.

Seit dem November 2009 werden keine Neuverträge über die Bausparkasse mehr abgeschlossen. Auch die einstigen Vertriebspartner, wie die Netbank, die Interhyp oder Europace waren fortan nicht mehr für die bekannte Bausparkasse tätig. Bausparverträge, die zu diesem Zeitpunkt bereits bestanden haben, werden allerdings weiter geführt. Sie waren auch der Grund dafür, warum der Verband der Privaten Bausparkassen die Bausparkasse von Quelle übernommen hatte. So sollten die Kunden keine Verluste erleiden.

Neuer Name vollendet die Geschehnisse

Im Jahr 2010 hatte der Arcandor-Konzern Quelle geschluckt. Daraufhin musste der Name der Quelle Bausparkasse umgewandelt werden. Hintergrund war der, dass die Marke Quelle vom Konzern verkauft worden war.

Wer also zu Hause noch einen Bausparvertrag von der einstigen Quelle Bausparkasse, die heute als BSQ Bauspar AG bekannt ist, hat, der muss nicht fürchten, dass das eingezahlte Kapital verloren geht. Vielmehr kann er davon ausgehen, dass dank der Übernahme durch die übrigen Bausparkassen der eigene Vertrag weitergeführt werden kann und die Bausparsumme nach Zuteilung zur Auszahlung kommen wird.